Musik und Bewegung
Rhythmisch-musikalische Erziehung – auch Rhythmik genannt – entstand aus der Musikerziehung.
Emile Jaques-Dalcroeze begründete sie Anfang des 20. Jahrhunderts. Als Fach ist Rhythmik eine wesensbildende Eigenschaft von Mensch, Musik und Bewegung. In ihr werden musikalische sowie motorische Fähigkeiten erprobt. Ziel ist es, solche Erziehungskompetenzen zu fördern, die die Wahrnehmung sensibilisieren, das Sozialverhalten fördern und Kreativität zum Ausdruck bringen.
Musik und Bewegung dienen als Mittel um einerseits Erziehungskompetenzen zu schulen und andererseit als Inhalt um verschiedene Fertigkeiten zu erlernen.
Diese Fertigkeiten beziehen sich auf:
– grob-und feinmotorische Fertigkeiten
– körperliche Reaktionen
– Wahrnehmungssensibilisierung
– Haltungsschulung
– Bewegung
– Improvisation mit Stimme und Instrumenten
– räumliche Fertigkeiten wie Orientierungsfähigkeit
– Erlernen zeitliche Fähigkeiten wie Förderung des Rhythmusgefühls
– zeitliche Strukturierung von Musik und Bewegung
– Erlangen dynamischer Fertigkeiten
– Förderung von Reaktions- und Koordinationsfähigkeit
– Formale Fertigkeiten wie Struktur in Musik und Bewegung
– Erkennen, Bennenen, Gestalten und Reflektieren von Stimme und Material